Die Bodenverbesserung - Bodenstabilisierung

Böden gezielt verbessern
Bei der Bodenverbesserung mit Bindemitteln verbessern sich die Einbaufestigkeit und Verdichtbarkeit von Böden durch Zugabe von Kalk, Zement oder Mischbindemittel. Aus einer Bodenanalyse vor Beginn der Arbeiten ergibt sich eine Rezeptur. Sie gibt vor, welches Bindemittel in welcher Menge und bei welchem Wassergehalt eingearbeitet werden muss. Unsere speziellen Bodenfräsen mischen dann das Bindemittel sowie evtl. erforderliches Wasser homogen in den anstehenden Boden ein.

Unsere leistungsstarken Bodenstabilisierer bereiten Böden bis zu 50 cm Tiefen auf. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig – ebenso wie unser Maschinenpark. Die Palette unserer Dienstleistungen reicht von der Pulverisierung von Fahrbahnen über die Homogenisierung von Böden bis zur Stabilisierung von nicht ausreichend tragfähigen Böden.

Im Team mit Präzisions-Streufahrzeugen oder in der Version mit integriertem Bindemittelstreuer erzielen die Stabilisierer bei der Bodenverbesserung und der Bodenverfestigung hohe Tagesleistungen. Damit sind sie eine wirtschaftliche und zugleich umweltfreundliche Alternative zum Bodenaustausch, denn wir sparen unnötige Materialtransporte. Das wiederum vermeidet Emissionen von CO₂ und anderen klimaschädlichen Substanzen.

Festigkeit und Verdichtbarkeit herstellen
Bei der Bodenverbesserung wird das Bindemittel in der Regel über ein selbstfahrendes Streufahrzeug genau dosiert aufgebracht. Zur Reduzierung der Staubbelastung kann das Bindemittel optional auch über einen integrierten Streuer in der Bodenfräse aufgestreut werden.

Wasser wird entweder großflächig vor Durchführung der Arbeiten auf der Fläche aufgebracht oder direkt in den Mischraum eingedüst. In letzterem Fall wird ein Wasserwagen der Bodenfräse vorgeschaltet und über eine Schlauchverbindung mit einer computergesteuerten Einsprühvorrichtung verbunden.

Bodenverfestigung im Baumischverfahren
In Situ-Verfestigung

Bei der Bodenverfestigung im Baumischverfahren wird der Boden vor Ort bearbeitet. Andere Bezeichnungen dafür sind „in situ“, lateinisch für „am Ort“ oder „Mix in place“, Mischung vor Ort. Das ungebundene Material wird plagerecht eingebaut. Das Bindemittel wird aufgestreut und vertikal durch eine Stabilisierungsfräse eingemischt. Notwendiges Wasser wird direkt aus einem vorgeschalteten Wasserwagen in den Mischraum gefördert und computergesteuert dosiert.

Das aufbereitete Material wird unverdichtet abgelegt und mit Gradern und Walzen nivelliert und verdichtet.

Homogenisieren
Homogene Gemische erzeugen

Beim Homogenisieren wird der vorhandene ungebundene Aufbau einer Straße oder Fläche in einer gewünschten Tiefe gleichmäßig durchmischt. Eventuelle Fehlkörnungen können vor der Homogenisierung gleichmäßig aufgeracht und in den vorhandenen Bestand eingearbeitet werden. Bindemittel werden bei dieser Arbeitsweise nicht eingesetzt.

Fräsrecycling
Grundhafte Sanierung - aber wirtschaftlich

Eine kostengünstige Alternative für eine grundhafte Sanierung von Ortsverbindungs- und Kreisstraßen stellt das Fräsrecycling dar.

Durch Zugabe von Bindemitteln wird diese Schicht dann mit einer Recyclingfräse verfestigt und stellt so als Tragschicht den Unterbau für eine neue Asphaltdeckschicht dar.

Diese Arbeitsweise ermöglicht die Wiederverwertung von Altbaustoffen und spart eine Vielzahl von Materialtransporten, Entsorgungskosten und Neumaterial ein.

Bei diesem Verfahren wird zunächst das vorhandene Material mit einer Fräse granuliert. Im zweiten Arbeitsgang gleicht man durch Zugabe von mineralischen Zuschlagsstoffen Fehlkörnungen aus und / oder verstärkt die tragschicht. Ein Grader profiliert die Oberfläche dann und verleiht ihr den gewünschten Gradient.

Baumischverfahren
(Mix in place / in situ)
Tragfähigkeit schonend herstellen

Beim Baumaschinenverfahren wird das Material vor Ort bearbeitet. Andere Bezeichnungen dafür sind „in situ“, lateinisch für „am Ort“ oder „Mix in place“, Mischung vor Ort.

Das ungebundene Material wird plangerecht eingebaut. In den oberen Tragschichten kann man mit der Bodenverfestigung durch Zugabe von Zement die Tragfähigkeit langfristig erhöhen. Damit steigt die Widerstandsfähigkeit der Schicht gegenüber Beanspruchungen durch Verkehr und Klima.

Das Materialgemisch ist nach dem Abbindeprozess wasserunempfindlich und frostbeständig.

Die Ausführung kann mit unterschiedlichen Geräten erfolgen:

  1. Recycler / Stabilisierer
    Das Bindemittel wird aufgestreut und vertikal durch eine Stabilisierungsfräse eingemischt. Notwendiges Wasser wird direkt aus einem vorgeschalteten Wasserwagen in den Mischraum gefördert und computergesteuert dosiert.
  2. Mixpaver mit Zwangsmischer
    Die Arbeitsweise bei diesem Verfahren ähnelt dem Baumischverfahren mit einem Stabilisierer. Im Gegensatz dazu wird jedoch das Material in einen Zwangsmischer geführt und dann zusätzlich quer verteilt. Dadurch entsteht ein homogenes Gemisch der verwendeten Stoffe über der gesamten Arbeitstiefe.

    Das in situ erzeugte Materialgemisch wird von dem Mixpaver mit einer Bohle höhengenau einbaut und vorverdichtet.

Die Bodenstabilisierung ist gegenüber dem konventionellen Bodenaustausch ein schnelles, effizientes Verfahren. Bodenstabilisierung ist der Überbegriff für die Bodenverbesserung und die Bodenverfestigung. Diese Verfahren wendet man an, wenn Böden stark durchnässt sind und deshalb nicht ausreichend verdichtet bzw. befahren werden können.

Der robuste Fräs- und Mischrotor ist mit Rundschaftmeißeln für die Bodenstabilisierung bestückt, die in speziellen Wechselhaltern rotieren. Durch die Anordnung von Wechselhaltern und Meißeln sehr hoch auf dem Rotor wird eine optimale Vermischung des Baustoffgemisches erreicht.

Die Kraftübertragung vom Motor an den Fräs- und Mischrotor erfolgt über einen direkten Riemenantrieb und damit höchst effizient. Der Aufbau des Antriebs mit Riemenscheiben und Kraftband ermöglicht die Einstellung vier unterschiedlicher Rotor-Drehzahlen passend zu den anstehenden Arbeiten.

Je nach eingestellter Arbeitstiefe stehen unterschiedliche Materialmengen zur Durchmischung an. Die Hochleistungs-Bodenstabilisierer passen sich den unterschiedlichen Aufgaben mit dem variablen Mischraum an: Je größer die Arbeitstiefe, desto weiter wird der Rotor abgesenkt und es entsteht mehr Volumen im Mischraum.

Bodenstabilisierer müssen sich oft durch feuchte, morastige Böden arbeiten. Deshalb besitzen die selbstfahrenden Stabilisierer einen Allradantrieb, der hervorragende Traktion in jeder Arbeitssituation bietet.

Bodenstabilisierer verwandeln ungenügend tragfähigen Untergrund in gut einbaufähigen und verdichtbaren Boden. Boden-Bindemittel-Gemische erzielen eine dauerhafte Erhöhung der Tragfähigkeit, eine deutlich verbesserte Scherfestigkeit und ein erheblich vermindertes Setzungsverhalten.

Die Vorteile der Bodenstabilisierung
Höhere Tragfähigkeit

Bei der Bodenstabilisierung mit Kalk oder Zement verbessern sich die mechanischen Eigenschaften von Böden sofort und man erreicht eine höhere Tragfähigkeit.

Optimaler Wassergehalt

Durch die Einmischung der Bindemittel wird ein optimaler Wassergehalt erreicht. Böden, die vorher morastig und feucht waren, lassen sich nun erheblich besser einbauen und verdichten. Außerdem erleichtert die verbesserte Konsistenz des Bodens die Profilierung.

Umweltfreundlichkeit
Die Bodenstabilisierung ist ein sehr umweltfreundliches Verfahren, denn sie erfordert wesentlich weniger Transporte als der Bodenaustausch. Außerdem spart man wertvolle Ressourcen.

Wetterbeständigkeit
Die Bodenstabilisierung bewirkt sofort sowie langfristig eine Verbesserung der Tragfähigkeit und macht den Boden beständig gegen Frost und Wasser.Homogene Mischung
Oft werden Böden aus unterschiedlichen Quellen zu einer Baustelle transportiert. Die Stabilisierer erzeugen aus diesen Böden unterschiedlicher Herkunft ein homogenes Gemisch.


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